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„Die Landküche der Toskana“ Von CORNELIA TRISCHBERGER und MICHAEL DORN

Buch von CORNELIA TRISCHBERGER und MICHAEL DORN

Mit vielen stimmungsvollen Bildern und unterhaltsamen Geschichten sowie 85 Originalrezeptideen von Antipasti, Pasta, Carne und Pesce bis Dolce lädt die „Landküche der Toskana“ unter knorrigen Olivenbäume ein. Dabei zergehen die typisch toskanischen Pici, Tagliata al rosmarino oder das Sorbetto di fici ebenso auf der Zunge wie ihre klangvollen Namen.

Mit den besten Freunden ein Haus in der Toskana mieten, gemeinsam köstliches Essen zubereiten und bis in die Nacht unter Sternen schlemmen. In dem neuen Kochbuch »Die Landküche der Toskana« zeigen fünf Münchner Freunde wie das funktioniert.

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Fotokalender dokumentiert Leben im Regenwald

Eine Vielfalt an Aufnahmen von Tieren, Pflanzen und Lebensräumen zeigt der

Fotokalender 2013 „Regenwald – Klimapartnerschaft München – Asháninka“

Der Kalender ist ab sofort für 10 Euro plus Versand erhältlich. Der Erlös kommt dem Erhalt des amazonischen Regenwaldes zugute. 13 Motive (mit Cover, DIN A3, Querformat) geben einen Einblick in das Leben und in die Natur im peruanischen Regenwald. Fotografiert wurden sie von Besucherinnen und Besuchern aus München.

 

Im Mittelpunkt der Kooperation Münchens mit dem peruanischen Volk der Asháninka steht der gemeinsame Wille zum Klimaschutz. Denn noch gibt es sie, die Regionen mit intaktem Regenwald und einer Fülle an Flora und Fauna, die ihresgleichen suchen. Doch viele meist von Großgrundbesitzern erworbene Gebiete sind bereits abgeholzt. lesen Sie den Rest des Beitrags »

Buchvorstellung: „Wir sind die Macht“ von Leymah Roberta Gbowee

Die bewegende Autobiographie der Friedensnobelpreisträgerin

  • die ergreifende Lebensgeschichte der großen Friedensaktivistin und Frauenrechtlerin
  • eine Autobiographie, die zeigt, dass es möglich ist die Geschichte zu verändern
  • in einem zerrütteten Land und unter widrigen Lebensumständen schaut sie nach vorne und nimmt ihr Leben in die Hand
  • als Mutter von sechs Kindern steht sie zwischen Familie und beruflichem Erfolg

„Es ist eine schwere Arbeit. Das Ausmaß dessen, was noch zu tun ist, ist unermesslich, und das Kann einen entmutigen. Aber ich habe die Gruppen und Gemeinschaften vor Augen, die sich täglich abrackern müssen. Sie geben nicht auf – und in den Augen dieser Menschen bin ich ein Symbol der Hoffnung.

Also mache auch ich weiter und höre nicht auf. Es steht mir nicht frei, aufzugeben.“


Leymah R. Gbowee – „Wir sind die Macht“ / Foto: Michael Angelo

Die meisten modernen Kriegsgeschichten ähneln einander – nicht so sehr, weil die Umstände vergleichbar wären, sondern weil sie auf dieselbe Weise erzählt werden. Es werden Anführer gezeigt, die optimistisch einen Sieg prognostizieren.

Diplomaten geben wohl formulierte Statements ab. Und die Kämpfenden – es sind immer Männer – prahlen mit ihren Taten, brüllen Siegesparolen und ballern mit ihren Gewehren in die Luft.

In meinem Land war es nicht anders. In den Jahren, in denen der Bürgerkrieg Liberia zerriss, kamen häufig ausländische Reporter, um über den Alptraum zu berichten. Lesen Sie die Artikel.

Schauen Sie sich die Filmaufnahmen an. Es geht ausschließlich um die Macht der Zerstörung. Junge Burschen mit nacktem Oberkörper, zu Fuß oder auf Pickup-Trucks, feuern Maschinengewehre ab, führen in zerstörten Städten ekstatische Tänze auf, sammeln sich um eine Leiche oder halten das blutende Herz eines Opfers in die Luft. Ein junger Mann mit Sonnenbrille und rotem Barett schaut cool in die Kamera: »Wir bringen euch um, wir fressen euch auf.« Und dann schauen Sie sich die Berichte noch Einmal an, aber sehen Sie genauer hin: Achten Sie jetzt auf den Hintergrund, denn dort finden Sie die Frauen. Sie werden uns fliehen sehen, weinen, vor den Gräbern unserer Kinder knien.

Unser Leiden ist lediglich eine Fußnote zur eigentlichen Geschichte; wenn wir vorkommen, dann aus Gründen des »human interest« – um die im Zentrum stehenden Kriegsgeschichten emotional zu unterfüttern. Bei afrikanischen Frauen ist die Wahrscheinlichkeit besonders groß, dass wir an den Rand gedrängt und lediglich als pathetische Zeichen von Hoffnungslosigkeit vorgeführt werden, mit zerrissenen Kleidern und hängenden Brüsten: Opfer. An dieses Bild von uns ist die Welt gewöhnt, und dieses Bild verkauft sich.

Fast niemand berichtete aus Liberia über die andere Seite des Lebens im Krieg: Wie Frauen ihre Männer und Söhne versteckten vor den Soldaten, die nach ihnen suchten, um sie zu rekrutieren oder umzubringen. Wie sie mitten durch das Chaos kilometerweit zu Fuß gingen, um Essen und Wasser für ihre Familien zu organisieren – wie sie mit ihrem alltäglichen Leben weitermachten, damit nach dem Krieg, wenn der Frieden zurückkehrte, noch etwas da war, auf dem sie aufbauen konnten. Und wie sie im schwesterlichen Zusammenhalt Stärke fanden und im Namen aller Liberianer, Männer wie Frauen, für den Frieden eintraten.

Dieses Buch ist keine Kriegsgeschichte im üblichen Sinn. Es handelt von einer Frauenarmee in Weiß, die aufstand, als keiner sonst es tat – ohne Furcht, denn das Äußerste dessen, was noch erträglich ist, hatten wir Frauen schon hinter uns. Es handelt davon, wie wir zu der moralischen Klarheit, Beharrlichkeit und Tapferkeit fanden, die uns die Kraft gab, unsere Stimmen gegen den Krieg zu erheben und unser Land wieder zur Vernunft zu bringen. Es ist eine Geschichte, die Sie noch nicht kennen, denn sie handelt von einer afrikanischen Frau, und unsere Geschichten werden nur selten erzählt. Ich möchte, dass Sie meiner Geschichte zuhören. lesen Sie den Rest des Beitrags »


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